Hier kann man sich eine Reportage aus Köln im Jahre 1948 anhören. Ein Berichter geht zum Schwarzmark und redet mit der Verkäuverin dort. Es ist sehr schwirig sie zu verstehen, aber der Berichter/Reporter spricht ganz deutlich und man kann herausfinden worum es geht.Ihr könnt euch das selbst anhören, und ich schlage es euch vor, denn es ist ganz interessant sich so etwas zu hören weil wir heute in der Klasse darùber ein wenig gesprochen haben. Aber, ich schreibe hier eine kurze Zusammenfassung.
Das Mädchen heißt Erika Schmidt und sie verkäuft Sachen auf dem Schwarzmarkt. Der Berichter spricht sie an und fragt sie was sie dort verkäuft. Ich konnte leider nicht verstehen was sie gesagt hat, villeicht könnt Ihr es besser hören und verstehen. Dann fragt er sie ob sie gut Geld verdient und sie sagt das es drauf ankommt denn manchmal verdient sie 50DM und manchmal auch gar nichts. Der Berichter dann fragt sie ob sie eine Mutter hat und wo sie wohnt. Später fährt der Reporter zu der Mutter und sie denkt gleich das es die Polizei ist und das etwas passiert ist, oder villeicht denkt sie ja auch dass die Polizei die Erika verhaftet hat. Wer weiss. Er fragt Erika’s Mutter ob sie es weist dass ihre Tochter Schwarzverkäuft, und die Mutter ganz kalt sagt, “Ja warum denn nicht, wie sollen wir denn Leben”. Die Mutter hat vier Kinder, Erika ist die älteste deswegen verkäuft sie auf dem Schwarzmarkt und nicht die anderen Kindern. Die Mutter sagt dass sie nicht arbeiten kann und sie ihre Kinder versorgen muss, also bleibt ihnen keine andere Wahl. Was mich sehr überrascht hat, wenn der Berichter/Reporter sie gefragt hat ob sie keine angst um das Mädchen hat und die Mutter hat einfach so ganz kalt geantwortet “Ach, Angst! Die kann doch gut laufen wenn die Polizei kommt”.
Ich finde diesen Bericht ganz interesant denn es zeigt uns wie die Menschen wirklich gelebt haben und was sie gemacht haben um zu überleben. Diese Familie war bestimmt nicht die einzigste die es so gemacht hat. Das älteste Kind musste bestimmt auf’s Schwarzmarkt gehen und dort Sachen verkaufen um für die Familie etwas Geld zu verdienen. Die Mutter in diesem Fall hatte irgendwie gar keine Ansgt um Ihre Tochter, das fand ich total komisch. Bestimmt war es auch eine sehr schwere Zeit für die Mutter und auch für andere Frauen denn sie waren ganz alein. Ich kann es mir nur vorstellen was für einen Schock sie erlebt haben. Einen Tag haben sie Ihren Mann und am nächsten Tag ist er nicht mehr da. Aber das schlimste daran war dass man überhaupt nicht gewusst hat ob er noch lebte oder ob er Tod war.
http://www.dhm.de/lemo/html/Nachkriegsjahre/WiederaufbauUndWirtschaft/schwarzmarkt.html
mwt9000 said
Ich habe einmal etwas schwarzes gekauft. Ich habe es gemacht weil ich nicht viel Geld hatte, und das Ding sehr arg wollte. Als ein armer Student, glaube ich manchmal, dass unsere Regierungen, treiben uns zu solche Sachen zu machen. Manchmal ist das Kapitalismus so schlecht für der normale Mensch, dass er neben seine Regierung leben muss, und nicht mit seiner Regierung. Es ist ärgerlich, dass ich als Student, kein Krankenversicherung habe, und dass ich so viel arbeiten muss, nur um zu einen gute Ausbildung zu bekommen.
Marcus Paulsen said
Das ist sehr interessant und die Webseite ist aber toll!